Rechtsanwalt Manfred Brauch
Rechtsanwalt Manfred Brauch

Achtung Fristen !

Beachten Sie bitte immer, dass bei Arbeitgeberkündigungen bis auf wenige Ausnahmen die Klagefrist  nur 3 Wochen, beginnend mit dem Erhalt der Kündigung, beträgt ! Im Falle der Fristversäumnis kommt zwar noch die sogenannte  nachträgliche Zulassung der Klage in Betracht. Diese muss innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Wegfall des Grundes, der zur Fristversäumnis geführt hat,beantragt werden. Allerdings muss dann nachgewiesen werden, dass man an der rechtzeitigen Klageerhebung schuldlos verhindert war.

 

Fazit: Nach Erhalt der Kündigung keine Zeit verlieren - Anwalt kontaktieren !

 

 

Was sind eigentlich Ausschlussfristen ?

Ausschlussfristen spielen insbesondere im Arbeitsrecht  eine besonders wichtige Rolle. Fällige Ansprüche, z.B. nicht gezahlter Lohn, verfallen ersatzlos, wenn diese nicht innerhalb bestimmter Fristen ( Ausschlussfrist ) schriftlich geltend gemacht worden sind. Reagiert der Arbeitgeber nicht bzw. lehnt er dennoch den Anspruch ab, sehen viele Tarifverträge vor, dass innerhalb einer weiteren Frist Klage erhoben werden muss. ( 2-stufige Ausschlussfrist ).

 

Ausschlussfristen sind in  Rahmen bzw. Manteltarifverträgen  teilweise recht unterschiedlich geregelt und kommen meist auch auf Nichtgewerkschaftsmitglieder zur Anwendung über Bezugnahmeklauseln in Arbeitsverträgen. Existiert kein schriftlicher Arbeitsvertrag kommen Ausschlussfristen u.U. unmittelbar durch Tarifvertrag zur Anwendung. Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt worden ist.

 

Viele Ausschlussfristen betragen nur 2-3 Monate.

 

Fazit: Ansprüche können ersatzlos verfallen, auch wenn diese noch nich verjährt sind !

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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Manfred  Brauch
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